onsdag, juli 11, 2007

Adjö Uppsala. Adjö Stockholm. Adjö Sverige - Jag ska sakna dig så mycket!

Mittwoch, 11.07.2007

Mein vorerst letzter Abend in Schweden ist angebrochen, der Rucksack gepackt, das Zimmer geputzt. Es war eine seltsame Woche, voller Abschiede und voller gemischter Gefühle. Dieser Tag würde einmal kommen, daß wußte ich, aber so schlimm habe ich es mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorgestellt.
Es war eine Liebe auf den ersten Blick. Ich habe mich verliebt in Schweden und in diese schöne Sprache. Ein Jahr durfte ich nun hier erleben und es war ein Jahr voller Höhen & Tiefen. Meine Gefühle zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Überglücklich, weil ich endlich geschafft hatte, wovon ich so lange träumte. Todtraurig weil alle meine Freunde und meine Familie nicht mit mir hier waren und "mein" Schweden mit den eigenen Augen erleben konnten. So sehr hätte ich mir gewünschst, dass ihr sehen & erleben könnt, was mich so fasziniert und an dieses Land bindet. Mit meinem Blog habe ich versucht euch ein wenig teilhaben zu lassen an meiner Faszination und meinem Leben hier.
Zum großen Teil war mein Jahr hier jedoch voller positiver Erfahrungen & Überraschungen und würde ich nochmals vor dieser Entscheidung stehen: Ich würde alles genau so noch einmal machen! Nach Uppsala zu gehen war die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens und ich bin überglücklich, dass ich das hier alles erleben konnte. Uppsala hat mich gelehrt über den eigenen Tellerrand zu schauen und ich weiß jetzt, dass man (fast) alles schaffen kann, so lange man nur fest an seine Träume glaubt. Schweden war immer mein Traum und seit letztem Jahr ist dieser Traum für mich Realität :) .
Ich hatte das Glück einen der wenigen Plätze an einer der rennomiertesten Universitäten Skandinaviens zu erhalten und wurde nicht enttäuscht. Ich hatte das Glück in einem der besten Korridore in ganz Flogsta unterzukommen und durfte teilhaben an schwedischen Bräuchen & Traditionen. Ich hatte das Glück Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde kennenzulernen und neue Freunde zu finden. Keine Freunde können die "alten" Freunde ersetzen, aber in diesem Jahr habe ich viele Menschen kennengelernt, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte und sei die Entfernung auch noch so groß. Sie haben dazu beigetragen dieses Jahr zu einem ganz besonderen zu machen und sie sind es, die mir den Abschied schwerer machen.
Hier sind Fotos von ganz besonderen Menschen und von meinen letzten Tagen in Schweden.

Jumpei (links) und Daniel (rechts). Zwei meiner Mitbewohner, die meinen letzten Abend in Uppsala zu einem ganz besonderen gemacht haben und ihn mit mir bei Snerikes /Nation verbracht haben.
Steffi (meine Smultron) und Jan, die bis heute mit mir in Uppsala verblieben sind und mit denen ich eine letzte Fika im Storken (dem besten Cafe) verbringen konnte.

Und schließlich Malin, in der ich zunächst eine tolle Tandempartnerin und bald darauf eine gute Freundin gefunden habe :) . Malin, jag vet att vi ska se oss snart igen - antingen i Uppsala eller i Tübingen!
Auch alle die, die bereits früher abgereist sind: Ich werde euch vermissen, aber ich hoffe wir sehen uns bald wieder und bleiben in Kontakt :) !

Morgen komme ich zurück nach Deutschland und so schwer mir der Abschied fällt - ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue euch alle wiedersehen zu können!!! Damit endet das vorerst letzte Kapitel auf diesem Blog, der mich das ganze Jahr über begleitet hat.
Nichtsdestotrotz wird Schweden immer ein Teil von mir und meinem Leben sein und ich würde mir wünschen, dass ich irgendwann die Chance bekomme zurückzukehren...

Hej då Sverige, ich vermisse dich bereits jetzt!


onsdag, juli 04, 2007

Hemlängtan till Sverige eller Tyskland?

Heimweh nach Schweden oder Deutschland?


"Sverige, Sverige älskade vän En tiger som skäms Jag vet hur det känns När allvaret har blivit ett skämt När tystnaden skräms Vad är det som hänt

Välkommen, välkommen hit Vem du än är var du än är

Duka din veranda till fest För en långväga gäst I landet lagom är bäst Vi skålar för en midsommar till Färsk potatis och sill Som om tiden stått still

Välkommen, välkommen hit Vem du än är var du än är

Regnet slår mot rutorna nu Men natten är ljus i ett land utan ljud Och glasen glittrar tyst på vårt bord Lika tomma som ord Visst är kärleken stor

Välkommen, välkommen hit Vem du än är var du än är Välkommen, välkommen hit Vem du än är var du än är."

Text by Kent




Förvirrad, Förtvivlat, Rådlös. Det är jag.

Nu är det redan juli. Uppsala är nästan död. Det är sommarlov och alla svenskar studenter reste hem till deras föräldrar. Bara några dagar kvar. Sen måsta jag säga adjö till Sverige, detta underbara landet och alla mina kompisar här. Jag saknar alla mina kära vänner från Tyskland, min familj, Tobi & Jakob & Mimi, vår trevlig våning och Niko & Hananas - mina bra korridor kompisar. Snart vill jag vara tillbaka i Tyskland. Det tog en tid för mig att acklimatisera mig i Sverige, i min korridor och för att hitta nya vänner. Jag känner mig hemma. Jag känner mig hemma nu i Uppsala, i Tübingen och i Karlsruhe. Jag råkade i knipa.

Jag trivs jättebra här men jag har ingen aning om jag hörer till Tyskland, Sverige eller till båda två. Kan nån förstå mig? Jag har absolut ingen aning hur jag skall klara mig på sommaren. Jag har ett nytt liv här och nu ska jag lämna allt bakom mig? När jag kom till Uppsala tänkte jag inte, att tiden kunde förgå så snabbt och ett år föreföll som en evighet. Nu vet jag att ett år är nästan ingenting. Jag var lite rädd för att gå ifrån Tyskland, nu är jag mycket rädd för att gå ifrån Sverige. Jag är rädd för att gå tillbaka, ibland är jag förtvivlad, ibland ledsen och ibland jätte glad. Ibland allt i samma ögonblick. Ibland är livet konstigt och ibland vet jag inte vad jag vill. Jag vet att jag kan inte leva ett liv utan Sverige och jag vet att jag vill komma tillbaka någon gång. Men när är det?

Jag försöker att njuta av den kvarvarande tiden, det är självklart, men klockan knäpper och jag har fortfarande så många planer kvar. Jag vill resa mycket här i Norden, äta morotskaka, ha minst en fika varje dag, äta mer morotskaka, titta på innebandy, åka till Gotland, tälta, se dalarna-hästen, skrika mig hes klockan tio på kvällen, snacka svenska, lyssna på svensk musik, köpa svenska böcker, äta köttbullar & fiskebullar dagen runt och uppleva svenska modet.

Och jag vill tillbringa tid med mina kompisar här. Fy fan, jag vill sakna er alla så jävla mycket!!!

Meine smultron, Effi
Thilo und Simon

Kati, meine ehemalige Mitbewohnerin (Mitte)

Mike


Rob

David
Augusta Maria und Anna
Irene

Dietmar
Mein Korridor in Flogsta - der beste der Welt

...Und natürlich auch alle Anderen, von denen ich leider kein Foto habe...


Verwirrt, Verzweifelt, Ratlos. Das bin ich.

Jetzt ist es bereits Juli. Noch einige Tage. Dann muß ich Schweden, diesem wunderbaren Land und meinen Freunden "Auf Wiedersehen" sagen. Ich vermisse meine Freunde in Deutschland, meine Familie, Tobi, Jakob, Mimi unsere schöne Wohnung und Niko & Hananas - meine wunderbaren Mitbewohner. Bald bin ich zurück in Deutschland. Es hat seine Zeit gebraucht, bis ich mich in Schweden und meinem Korridor eingelebt hatte und neue Freunde gefunden habe. Ich fühle mich zuhause. Jetzt fühle ich mich zuhause in Karlsruhe, Tübingen und Uppsala. In welch eine Zwickmühle bin ich da geraten?

Es gefällt mir so gut hier, aber ich habe keine Ahnung wo ich eigentlich zuhause bin. In Schweden oder Deutschland oder in beiden Ländern?
Und wie soll ich bloß im Sommer zurechtkommen? Als ich in Uppsala ankam, dachte ich nicht, dass die Zeit so schnell vergehen würde - ein Jahr erschien wie eine Ewigkeit. Jetzt weiß ich: Ein Jahr ist nichts! Damals hatte ich ein bisschen Angst davor Deutschland zu verlassen, jetzt habe ich solch große Angst davor Schweden zu verlassen.

Heute weiß ich auch: Nach Uppsala zu gehen war die beste Entscheidung meines Lebens. Würde ich nochmals vor dieser Entscheidung stehen - ich würde alles wieder genauso machen und nicht einen einzigen Tag davon würde ich missen wollen! Uppsala hat mich gelehrt über den eigenen Tellerrand zu schauen, ich habe neue großartige Menschen kennengelernt und ich weiß, dass vieles möglich ist, solange man nur fest an seine Träume glaubt!


Nun habe ich Angst davor nach Deutschland zurückzugehen. Manchmal bin ich verzweifelt, manchmal traurig und manchmal glücklich deshalb. Manchmal alles zugleich. Im Deutschen gibt es einen sehr schönen Ausdruck, den ich im Schwedischen vermisse: "Himmelhoch jauchzend und Zu Tode betrübt". Manchmal ist das Leben merkwürdig und manchmal weiß ich nicht was ich will. Ich weiß, dass ich ein Leben ohne Schweden nicht mehr leben kann/will und ich weiß, dass ich irgendwann zurückkommen werde. Aber wann wird das sein?


Ich versuche die restliche Zeit zu nützen, aber die Zeit läuft leider gegen mich und ich habe noch so viele Pläne. Den Norden bereisen, Karottenkuchen essen, mindesten eine Fika jeden Tag, mehr Karottenkuchen essen, ein Innebandy-Spiel sehen, nach Gotland fahren, zelten, das Dalarna-Pferd sehen, mich Abends um 22Uhr heiser schreien, Schwedisch sprechen, schwedische Musik hören, billige schwedische Bücher kaufen, den ganzen Tag Köttbullar und Fiskebullar essen, schwedische Mode erleben und so viel Zeit wie möglich mit meinen Freunden hier verbringen. Wie sehr werde ich euch alle vermissen!!!



Besök från Karlsruhe - min snäcka hos mig i Uppsala (28.-29.06.)

Besuch aus Karlsruhe - mein Schnegle bei mir in Uppsala.

Nun war es also soweit, mein letzter Besuch während meiner Zeit in Uppsala stand an. Gleichzeitig war es mein einziger Besuch im 2. Semester und umso mehr freute es mich, dass meine langjährige Freundin Sandra die lange Reise auf sich nahm. Wir kennen uns bereits seit der 5. Klasse (ja, die gute alte Wilhelm-Lorenz-Zeit) und zusammen mit ihrem Freund Simon, der damals auch in unserer Stufe war (ich habe es schon damals geahnt, jaha!), kam sie am frühen Mittag des 29.06. in Stockholm an.


Und dann ging es auch schon ratz-fatz los mit der Stadtführung durch Stockholm. Zusammen klapperten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Schloß & Reichstag ab, aßen Kanelbullar, Dammsugare und landeten schließlich noch bei Max auf einen leckeren schwedischen Burger :). Die Zeit war leider begrenzt, da Simon bereits am selben Abend zurückflog und wir ihn bereits 3 Stunden später zum Bus bringen mußten.
Nach ausgiebiger Shoppingtour durch Stockholm, machten wir uns dann am frühen Abend auf den Weg nach Uppsala. Noch fix ein paar Lebensmittel besorgt und schnell stand ein typisch schwedisches Essen (köttbullar, potatis och lingonsylt) auf dem Tisch.

Schnegle, dieses Foto ist nur für dich :) !




Mit Äpplecider, Kräm und Keksen klang der Tag bei einem gemütlichen Essen aus... Freitag war bereits Sandras letzter Tag und nach einer schnellen Stadtführung durch Uppsala, schafften wir es noch so eben zum Bus zurück nach Stockholm.


Liebes Schnegle & lieber Simon, ich habe mich sehr über euren (wenn auch sehr kurzen) Besuch in Stockholm & Uppsala gefreut. Ich hoffe es hat euch so sehr gefallen wie mir und ich konnte euch ein bißchen etwas von "meinem Schweden" zeigen :). Ich freue mich wenn wir uns in Karlsruhe wieder öfter sehen und etwas zusammen unternehmen können! Bis ganz bald....
eure Mela